Bunte Vielfalt

Jeder Mensch hat von Gott ganz bestimmte Tugenden bzw. Talente mitbekommen. Unser Lebenssinn sollte darin bestehen, uns bis zu unserem Tode noch weitere Tugenden anzueignen, dazu fordert uns das Gleichnis mit den Talenten ausdrücklich auf. Mit diesem Wollen beschreiten wir den Weg zur Heiligung. In dem Maße , wie wir fortschreiten, bringen wir auch unsere Talente in unsere Umgebung ein z. B. in unsere Gemeinde oder allegemein in unsere Alltäglichkeiten. Lebendige Gemeinde heißt nicht, dass wir besonders viele Aktionen planen, die auf das Zusammensein oder auf soziale Projekte beschränkt sind. Lebendige Gemeinde bedeutet in erster Linie eine lebendige Beziehung mit Gott zu leben, denn zuerst schulden wir Gott Lob und Ehre. Zweitens: wenn wir uns nur auf Angebote einer Glaubensrichtung (liberal oder konservativ) fokusieren, kann die Gemeinde an sich nicht profitieren. Man kann sich nur gegenseitig weiterbringen, wenn man auch unterschiedliche Blickwinkel und Argumente zulässt. Wenn wir in einer Gemeinde nur eine Ansammlung von Gläubigen einer Anschauung haben, besteht die Gefahr der Einseitigkeit und Radikalisierung. Wir bekommen einen Tunnelblick, der uns wesentliche Wahrheiten nicht mehr erkennen lässt, wir nicht mehr wirklich offen sind für neue aber auch alte Wahrheiten. Wir sollten auch vermeiden, gerade jetzt , wo sich viele in einem einzigen Pfarrgemeinderat unterschiedlicher Pfarreien wiederfinden, Talente des anderen zu diffamieren. Wir brauchen in allem eine Vielfalt, so ist es gut, wenn es Gläubige gibt, die Aktionen vorbereiten, die vornehmlich sich um Organisation und Geselligkeit kümmern, aber genauso notwendig sind Gläubige ,die das Talent zu ausdauerndem Gebet bekommen haben und so für den Erfolg einer Aktion beten können. Wenn wir in einer Pfarrei nur das Eine vorfinden, wäre dies ein großer Mangel. So gehören das hl. Messopfer und ein breites Gebetsangebot , ebenso in unseren Angebotskatalog, wie auch gesellige Aktionen oder Glaubensgespräche. Damit wir Menschen für den Heilsweg zum ewigen Leben gewinnen , müssen wir allen eine Heimat bieten können durch unser Angebot. Natürlich müssen wir uns sozial betätigen, aber in dem Moment , wo wir Menschen für Jesus durch den Glauben gewinnen, ist dies ein größerer Multiplikator für das Engagement im sozialen Bereich. Menschen können wir durch unser Zeugnis gewinnen, durch ein authentisches Leben, das zuerst einmal in der Gottesliebe und daraus resultierend, in der Nächstenliebe begründet ist. Letztlich aber ist nur eines wirklich wichtig – nämlich, ob jemand in die Herrlichkeit Gottes gelangt. Denn was nützen alle Herrlichkeiten der Erde, wenn man für die Ewigkeit verloren wäre…….?

Neue Kirche für die Petrus-Bruderschaft

Ich bin sehr glücklich mitteilen zu können, dass die ehemalige Jesuiten-Kirche (Canisianum), die in Saarlouis zum Verkauf stand, jetzt von der Petrus-Bruderschaft erworben werden konnte. Alle waren sehr glücklich, es gab nur positive Reaktionen und Rückmeldungen. Allerdings wurde die Kirche schon profaniert. Daher sind Spenden notwendig, um wieder einen Hoch- und Opferaltar zu erwerben. Falls Sie Spenden möchten:
Pristerbruderschaft St. Petrus e. V. Konto-Nr: 143 211 0008 BLZ: 591 902 00 Stichwort: Spende Apostolat Saarland
http://www.youtube.com/watch?v=YEAEazqVLjw

Katholikentag – Auftritt der Kirchenspalter

Eugen Drewermann ruft alle Katholiken zum allgemeinen Ungehorsam gegen die Kirche auf. Der „Katholikentag“ ,soweit man dieses Event überhaupt noch so nennen kann, wird die Plattform , wo sich alle Kirchenspalter treffen werden. Alle inoffiziell natürlich 😉 Herr Schüller aus Österreich reist an und wird, wie vermutet, in einer protestantischen Kirche seine Auftritte haben, unterstützt von Drewermann & CO. Es liegt lange zurück, dass ich mich auf die Katholikentage gefreut habe. Verärgert war ich in den letzten Jahren vor allem darüber, dass Lebensrechtsgruppen nur schwer einen Stand bekamen und wenn, dann irgendwo im Abseits und Gruppen wie „Homosexuelle in der Kirche“, „Priester und ihre Ehefrauen“ oder „Kirche von unten“ in der Hauptzeile platziert waren.
Warum genügt es Drewermann & CO nicht, ihr Leben so zu leben, wie sie es ohnehin schon leben? Ich sehe da zwei Gründe: zum Ersten die finanzielle Seite und was einem schwerer zu schaffen macht – Gewissensgründe. So lange es Menschen oder eine Institution gibt, die ein lebendiger Vorwurf darstellen, solange werden Häretiker und Schismatiker versuchen auch diese aus der Welt zu schaffen. Stellen wir uns nur einmal vor die Jünger und Apostel hätten auf ihrer Lebensreise wie Drewermann & Co eine Frau kennengelernt und hätten eine Familie gegründet? Was wäre aus ihnen und aus unserem Glauben geworden? Schreckliche Vorstellung. Jeder der lebt, hat von Gott eine Aufgabe erhalten, die in die Ewigkeit reicht. Viele scheitern daran. Schließen wir gerade jetzt vorm Katholikentag besonders die Einheit unserer Kirche in unsere Gebete ein. Das Einzige was im Moment helfen kann, sind einfach nur Gebete und in der Folge davon, hoffentlich die Frucht der Einsicht für Menschen, die gescheitert sind und zurückfinden sollen….

Bischof Ackermann lässt sich evangelisch tauferneuern….

Heute lese ich in der SZ , dass sich bei der Wallfahrt zum hl. Rock, Bischof Ackermann von einer Oberkirchenrätin seine Taufe erneuern ließ. Interessant ist, dass selbst dem Journalisten auffällt,
dass bei dieser Wallfahrt die Richtung anders ist. Jeder pilgert zum Dom hin. Die Evangelischen aber pilgern vom Dom weg in eine evangelische Kirche und halten dort ihre Andacht. Ich habe im Laufe der Jahre bemerkt, dass sich die Wahrheit oft in Kleinigkeiten kundtut z. B. über Symbole, Zahlen, eine Zimmernummer, die Natur (hier denke ich an den Vogel, der bei der Priesterweihe unseres Papstes anfing zu zwitschern) oder über solche , für manche Menschen unwesentlichen Dinge, wie die Richtung einer Prozession. Was kommt hier als Message rüber? Nun, dass es ganz egal ist , ob man katholisch oder evangelisch ist, selbst der Bischof der katholischen Kirche lässt sich wiedertaufen im protestantischen Glauben! Seit diesem Jahr wird auch kein Ablass mehr gewährt wegen den Protestanten, also zweitens Ablässe braucht man ja auch nicht wirklich, so die Message, drittens der Bischof läuft von der katholischen (richtigen) Kirche in die (falsche) evanglische Kirche und zeigt so , wohin sich Ökumene immer bewegt!
Die Katholiken geben immer mehr an Wahrheit auf und die Protestanten sind in keinster Weise bereit auch nur die kleinsten Zugeständnisse zu machen. Leider fehlt es den Katholiken an selbstbewusstem Auftreten. Das Einzige , was die Protestanten übernommen haben, sind die katholischen Priesterkrägen und das ist für mich nichts anderes als Amtsanmaßung! Ich habe nichts gegen die Protestanten, aber dass Ökumene immer auf Kosten des katholischen Glaubens geht, das kann eigentlich nicht sein.

Regina's Blog versteht sich als Sprachrohr des römisch-katholischen Glaubens