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Gebete und die Folgen….

Bei einem Gebetstreffen vor ein paar Wochen (wurde mir erzählt) erzählte eine ältere, aber immer noch sehr gutaussehende Frau ihre Bekehrung zu Gott. Sie war verheiratet und hatte Kinder, verliebte sich aber in den Ehemann ihrer Freundin, der dann wegen ihr seine Familie sitzen ließ. Auslöser für ihre Bekehrung war dann ein Traum, der so schrecklich war, dass sie das Gesehene und Gefühlte nicht als Traum abtun konnte , sondern als eine Warnung von Gott verstand. ER zeigte ihr die Auswirkungen ihres Tuns und zeigte ihr ihren Platz in der Hölle, falls sie in diesem Zustand sterben sollte. Nach diesem Erlebnis änderte sie komplett ihr Leben und setzte sich durch Vorträge für die Bekehrung von Menschen ein. Diese Geschichte wollte ich posten, weil ich ja auch einen Beitrag über Scheidung geschrieben habe und diese Geschichte meine These untermauert, dass Scheidung eben kein Kavaliersdelikt ist. In diesem Falle war die Schuld der Frau besonders schlimm, denn sie hat aus Egoismus ihre Familie und die Familie der Freundin zerstört. Wir wollen aber nicht richten, das ist nicht unsere Aufgabe! Wenn ich gottlos erzogen worden wäre, hätte ich mir dann nicht auch gesagt, ich lebe nur ein Mal, deshalb kann ich bei meinem Glücksstreben auf niemanden Rücksicht nehmen?! Wenn man an nichts glaubt ist das einfach logisch und konsequent. Ich bin daher heilfroh, dass mir der richtige Glaube geschenkt wurde, denn ich hätte meine Gottlosigkeit wahrscheinlich genauso konsequent gelebt. Wir können letztlich niemals sagen, ob jemand verworfen wird oder nicht. Gott berücksichtigt alles im Leben, selbst die Gebete, die noch nach dem Tod für einen Menschen gesprochen werden, weil es für Gott weder Zeit noch Raum gibt. Deshalb ist ja auch die Barmherzigkeitsanbetung so wichtig. Durch den Barmherzigkeitsrosenkranz verhelfen wir Menschen noch in den Himmel, die es von Gottes Gerechtigkeit her, nicht geschafft hätten. Sie erreichen den Himmel nur durch einen Gnadenakt, durch Gebet und Opfer von Gläubigen. Daher haben Menschen, die den Glauben geschenkt bekommen haben oder Priester und Ordensleute eine große Verantwortung. Sie müssen aus ihrer Erkenntnis die notwendigen Konsequenzen für das Heil ihrer Mitmenschen bzw. für die Menschen ziehen, die ihnen anvertraut wurden. Sr. Faustina, die ja erst vor kurzem heilig gesprochen wurde, hat dieses Gebet von Gott erhalten und es ist gerade für unsere Zeit so notwendig. Im zweiten Weltkrieg waren die Orte, an denen dieser Rosenkranz gebetet wurde, vom Krieg verschont geblieben. Zu diesem Barmherzigkeitsrosenkranz möchte ich euch zwei Geschichten erzählen.
Ich traf eine Bekannte in der Stadt, sie erzählte mir , dass ihre Freundin schon seit Monaten im Sterben liegt, aber einfach nicht stirbt. Jeden Abend säße sie an ihrem Bett. Ich sagte ihr, vielleicht soll sie gerettet werden, denn sie lebte ja ein ganzes Leben lang gottlos. Komm vorbei , ich gebe dir das Gebet . Sie kam noch am gleichen Tag vorbei und betete dann am Bett ihrer Freundin den Rosenkranz. Am nächsten Tag verstarb sie.
Die Freundin meiner Bekannten hatte für ihren toten Vater eine siebentägige Sühnemesse bestellt, das sind an 7 aufeinanderfolgenden Tagen Messen, die in einer ganz bestimmten Intention vom Priester gefeiert werden müssen. Die Verheißung ist, dass nach den 7 Messen die Seele aus der Pein des Fegefeuers befreit und in den Himmel aufgenommen wird. Am Samstag, dem letzten Tag der Messen, sagte meine Bekannte zu ihrer Freundin, dass sie ja heute eine Flasche Sekt aufmachen müsste, weil ihr Vater ja jetzt im Himmel ist und das müsse ja gefeiert werden. In der darauffolgenden Woche musste der Sohn meiner Bekannten zu einer anonymen Beerdigung, wo er spielen sollte mit der Trompete. Während er weg war, sagte sich meine Bekannte, dass viele Menschen anonym beerdigt werden, die nichts mit dem Glauben zu tun hatten bzw. ihn ablehnten. Sie dachte, am besten bete ich mal für diese Seele einen Barmherzigkeitsrosenkranz. Nachdem sie fertig war, überkamen sie Zweifel und sie sagte zum lieben Gott, dass sie sich doch nicht so recht vorstellen könne, dass man mit einem einzigen Gebet eine Seele vor der ewigen Hölle bewahren kann?? Als ihr Sohn von der Beerdigung zurückkam, überreichte er ihr eine Flasche Sekt. „Hier“, sagte er, „die haben gesagt, ich soll sie meiner Mutter geben!“

Den Barmherzigkeitsrosenkranz findet ihr auf meiner Gebetsseite. Vielleicht könnt ihr das Faltblatt vom barmherzigen Jesus kaufen und fragen, ob ihr es in eurer Kirche auslegen dürft.

Pius-Bruderschaft und kein Ende

Natürlich kann man vieles an unserer Kirche kritisieren, nur kann man nicht sagen das Konzil ist schuld, so wie es die Pius-Bruderschaft vermittelt. Schuld sind Priester und Gläubige , die sich weder an Konzilsbeschlüsse noch an Liturgievorgaben halten. Mit Bischof Müller, dem Angstgegner der Bruderschaft, werden andere Zeiten anbrechen. Er wird dieses Ping-Pong-Spiel, das man nur spielt um im Gespräch zu bleiben , so nicht mitspielen. Er durchschaut die Machenschaften eines Bischofs Fellay. Fakt ist und bleibt, wer eine nicht mehr zur röm.-kath. Kirche zugehörige Religionsgemeinschaft (Jesus sagt: dass ihr eins seid…..) unterstützt, verhält sich nicht gottgewollt. Der Vatikan sieht die Messen der Piusbruderschaft als gültig an, rät aber von ihrem Besuch ab! Mit gutem Grund. Vielleicht gäbe es die abgetrennte Pius-Bruderschaft schon lang nicht mehr, wenn die Gläubigen nicht immer dort den Gottesdienst mitfeiern würden? Wahrscheinlich wären sie schon lange wieder wie die Petrus-Bruderschaft in der einen heiligen katholischen Kirche!
Egal ob ich nun einen Luther auf der linken Seite habe, der die eine heilige katholische Kirche spaltet oder auf der rechten Seite einen Bischof Levebvre , die Haltung ist die gleiche: geistiger Hochmut (Ursünde). Was mich deprimiert ist die Tatsache, dass die Pius-Anhänger sich da in keinster Weise von guten Argumenten beeindrucken lassen und weiterhin diese Gemeinschaft unterstützen. Als Doppelmoral empfinde ich die Tatsache, dass man dort sämtliche Regeln und Formen beachtet, bei uns aber in der Kirche nichts mehr so genau nimmt, weil die Kirche ja anscheinend ohnehin so sündhaft ist???!!!! Ich hätte mir auf jeden Fall Gläubige gewünscht, die sich einsetzen, dass die alte Messe bei uns in der Kirche gestärkt wird (Fehlanzeige!). Diese Leute laufen lieber zur Pius-Bruderschaft, statt diese Messe in der einen heiligen katholischen Kirche zu fördern und zu unterstützen um damit auch ein Umdenken unserer Pfarrgemeinden in Bezug auf den Umgang mit unserem Gott in der Eucharistie zu bewirken. Mittlerweile habe ich eingesehen, dass es besser ist, wenn sie weiterhin dort bleiben wo sie sind: fern und abseits der einen heiligen katholischen Kirche unter dem Stellvertreter Christi auf Erden, Papst Benedikt. Wer neben den Felsen baut, hat eben auch auf Sand gebaut…..

Scheidung ist kein Kavaliersdelikt

Es ist nicht verwunderlich, dass es eine allgemeine große Akzeptanz für die Scheidung gibt. Selbst mir , die ich mich als bindungstreu empfinde, machte in jungen Jahren die Vorstellung Angst, dass es aus der ehelichen Gemeinschaft keinen Ausweg mehr gibt und man gegebenenfalls für immer und ewig an einen ungeliebten Partner gebunden ist.

Mit der sexuellen Revolution der 68-iger kam auch die Austauschbarkeit von Menschen, das Rückgaberecht bei Nichtgefallen. Der Mensch als Konsumgut muss sich einem Funktionstest unterziehen und kann dann sitzen gelassen werden, wenn der Funktionstest nicht befriedigend war. Menschen werden seither sexuell ausprobiert, ausgenutzt und abgelegt und selbst die Ehe als sicherer Hafen bietet hier keine Verlässlichkeit oder Treue mehr. Dennoch ist es so , dass die meisten Menschen aber gerade etwas Berechenbares und Dauerhaftes brauchen, um auch mit den Tiefen im Leben zurecht zu kommen. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Jeder ist zu ersetzen und wird ausgetauscht, es gibt nichts wirklich Einzigartiges.
Unter dem Scheitern einer Partnerschaft oder dem Verlust eines geliebten Menschen hat wohl jeder schon ein Mal im Leben gelitten. Jeder weiß, wie sehr gerade menschliche Beziehungen einen Menschen treffen und zerstören können. Nichts geht tiefer als die liebende Hinwendung zu einem Menschen.
In einer Ehe kommen aber nicht nur zwei Menschen zusammen , sondern auch Kinder hinzu, die ungeachtet der elterlichen Probleme , Vater wie Mutter lieben und auf die sie emotional ausgerichtet sind. Verlässt nun einer die Ehe, zerstört er damit emotionale Bindungen und Verlässlichkeiten. Kinder empfinden den Entzug eines Elternteils aus ihrem konkreten Lebensumfeld wie einen Sterbefall. Dies führt bei vielen Scheidungskindern zu nachhaltigen seelischen Problemen. Viele Ehepartner , die von der Entscheidung sozusagen überrascht werden, kommen damit nicht klar, werden depressiv und können ihr Leben nicht mehr bewältigen. Die steigende Zahl von Menschen, die ihre Familie umbringen, weil sie mit ihren Beziehungsproblemen nicht mehr fertig werden, steigt in dramatischer Weise. Eine Scheidung zieht immer Unfrieden in höchstem Maße nach sich. Da ist die zerrüttete Familie, da sind die Angehörigen , die sich dann auch bekriegen. Nicht zuletzt die Freunde und Bekannten, die oft gewzungen sind Stellung zu beziehen. Da geht die Trennung und die Feindschaften mitunter auch durch Vereine oder Pfarrgemeinden. Allgemein hat man immer so lange Verständnis , wie es nicht im eigenen Bekanntenkreis passiert.

Ich kenne Schicksale, die mich zutiefst berührt haben. Eine Frau , deren Mann im Pensionsalter in Kur fährt, sich verliebt, zurück kommt , die Koffer packt und die Scheidung einreicht, ohne jegliche Vorwarnung. Die Frau hat sich zeitlebens nicht mehr von diesem emotionalen Schock erholt. Ein junger Mann, der zwar noch nicht verheiratet war, aber lange mit seiner Freundin wie in einer Ehe zusammenlebte bis diese sich von ihm trennte und er seither durch eine kranke Psyche weder eine Berufsausbildung abschließen ,noch eine neue Partnerschaft eingehen konnte, trotz vieler Möglichkeiten.
Menschen sind gezeichnet von ihren Beziehungen. Wie wichtig ist es also, dass gerade dieser emotional so sensible Bereich geschützt werden muss?! Deshalb gehört auch die Unauflöslichkeit der Ehe zu den 10. Geboten.

Die Scheidungszahlen haben so hohe Werte erreicht, dass fast jeder von einer Scheidungssituation und deren Folgen betroffen ist. Die Scheidungsfolgen durchziehen wie ein Krebsgeschwür die Gesellschaft, die krank , neurotisch und letztlich auch wegen durchlittener Ängste, bindungsunfähig machen. Unsere Gesellschaft ist durchseucht von Unverbindlichkeit, Egoismus und Verrat. Damit aber Menschen ihrer täglichen Arbeit nachgehen können, dürfen sie nicht depressiv sein. Immer mehr Menschen erleben in ihren menschlichen Beziehungen ein Waterloo und können so nicht mehr ihre Funktionen in Beruf und Gesellschaft wahrnehmen. Denken wir mal an Ärzte , die bei klarem Verstand sein sollten , wenn sie Entscheidungen treffen. Wer schon durch ein persönliches Desaster gegangen ist, weiß, dass in einer akuten Situation die Umgebung nicht mehr richtig wahrgenommen wird, weil der Fokus auf dem persönlichen Unglück liegt, das alles lähmt.

Gott weiß , was Menschen krank macht und was sie brauchen, um stabil durchs Leben zu gehen. Daher wird die Ehe mit dem neuen Bund unauflöslich. Auch da beklagten sich die Leute bei Jesus , wieso das so sei, hatte nicht Moses auch Scheidungsbriefe ausgestellt? Jesus beantwortet die Frage ganz klar. Dies war nicht gottgewollt!!! Es war lediglich wegen eurer Hartherzigkeit ( der Juden). Sprich: bevor ihr die Frauen umbringt (meine Interpretation) , sollen sie aus der Ehe entlassen werden.
Mit Jesus kommt aber die fleischgewordene Liebe unter die Menschen und mit den Sakramenten ,die er einsetzt , die unbedingte Möglichkeit in allen Situationen des Lebens bestehen zu können! Da eine gültige Ehe ein prägendes immerwährendes Band unter den Ehepartnern ist, das nicht zurückgenommen werden kann, hat auch die Kirche keine Möglichkeit dies zurückzunehmen. Somit bleibt der Ehepartner immer Ehepartner. Deshalb kann auch nicht unterschieden werden, ob der Partner nun schuldig oder unschuldig an der Scheidung ist. Die Geschiedenen und ihre Partner, die wieder in einer sexuellen Partnerschaft leben , sind zu den Sakramenten, Beichte und Kommunion, nicht mehr zugelassen. Im Himmel leben wir aber als Gemeinschaft durch die Eucharistie. Im Grunde ist man so aus der himmlischen Gemeinschaft ausgeschlossen, bis man diese Lebenssituation beendet und in der Beichte bereut. Scheidung ist nunmal kein Kavaliersdelikt, sondern in der Mehrzahl ein ganz egoistisches Verhalten auf Kosten von anderen Menschen! Wir machen uns etwas vor, wenn wir glauben, dass wir unser Glück auf dem Unglück anderer aufbauen können. Scheidung ist ein Schlachtfeld mit vielen Verletzten, die sich oft nie mehr davon erholen und es ist ein Stück Gnade , wenn es keine Toten gibt!

Zeichen oder Realpräsenz?

Den meisten Christen ist der Unterschied zwischen katholisch und evangelisch überhaupt nicht klar. Deswegen können wir ihnen aber nicht böse sein, denn wer sagt es ihnen richtig? Gestern war ich in der Kirche und musste mir in einer katholischen Kirche sagen lassen, dass es sich ja bei der konsekrierten Hostie ja nur um ein Zeichen handelt!??? Also wie sollen Katholiken das Richtige glauben, wenn sie von „protestantischen“ Priestern unterrichtet werden? Es gibt fast keine Gemeinsamkeiten zwischen den Protestanten und Katholiken, denn die Protestanten haben in Luther „protestiert“ und den allgemeinen Glauben der Urgemeinde abgelegt. Es gibt keine Weihepriestertum und daher bei Protestanten keine Wandlung in Fleisch und Blut Jesu Christi. Nur was ist das Fleisch und das Blut Jesu anderes als seine Person? Wir beten in der konsekrierten Hostie in der kath. Kirche den lebendigen Gott an, der für uns unsichtbar in diesem Brot lebendig ist! WEnn wir also vor dem lebendige Gott stehen, müssten wir das dann nicht in erster Linie durch unsere Haltung würdigen? Ich gehe nicht zur Kommunion, um mir einen Keks zu holen! Gott kommt zu mir seinem unscheinbaren Geschöpf, daher verlangt es eine andere Kommunionhaltung. Die Art und Weise , wie heute kommuniziert wird, zeigt, dass die Menschen eigentlich nichts begriffen haben, aber wie denn auch, wenn die Priester selbst nicht mehr glauben?! Daher stimmt auch die Aussage nicht: “ ich kann auch im Wald Gott anbeten, ich muss nicht in die Kirche….“ Dies stimmt für den Geist Gottes, der ist nämlich überall, aber um Gott als Person zu begegnen muss ich in die katholische Kirche. Früher ist Jesus öffentlich aufgetreten und so viele Menschen sind auch nicht hingegangen. Heute ist die Situation ähnlich, nur Wenige gehen noch zur sonntäglichen Messe. Das höchste Gebot ist die Gottesliebe aus der die Nächstenliebe resultiert. Dieses Gebot impliziert die Teilnahme an seinem Leiden und Sterben in der Feier des hl. Messopfers. Es gibt keine wahre Nächstenliebe ohne die Hinwendung zu Gott, denn er ist die Ursache jeder Liebe. In einer Dokumentation wurden japanische Paare vorgestellt, die zum katholischen Glauben konvertiert waren. Interessant war, dass sich durch die Konversion auch die gegenseitige Liebe vertiefte. Die Frauen hatten bei ihren Männern nichts Schönes, erst als sie den christlichen Gott anbeteten , verwandelte sich auch das Verhalten der Männer. Die Frau sagte ganz gerührt, dass ihr Mann ihr jetzt Arbeit abnehme und Tee für sie koche. Eigentlich würden wir doch sagen, dass die Beziehung zwischen Mann und Frau etwas ganz individuelles ist. Dies ist aber nicht so. Selbst die Liebe zwischen den Geschlechtern ist so intensiv, wie die Gottesbeziehung, die sie pflegen. Wie pflegen wir nun unsere Gottesbeziehung? Zuerst einmal dadurch, dass wir jeden Sonntag seinem Leiden und Sterben , das er für uns getragen hat, beiwohnen. Sich mit Gott auszutauschen, heisst nicht nur mit ihm zu reden, das sollten wir uns ebenfalls angewöhnen, sondern auch zu ihm zu beten. Dies ist deshalb so wichtig, weil jedes Gebet eine Auswirkung hat und wenn wir nicht beten, wir dann auch ganz sicher an einer negativen Situation nichts ändern. Die hl. Hildegard, die jetzt ja heilig gesprochen wird, sagt, dass nichts auf der Welt allein oder individuell ist, alles hängt miteinander zusammen, ist miteinander verbunden. So stimmt dann auch der folgende Ausspruch: „Keiner kommt allein in den HImmel oder in die Hölle, jeder bringt irgendjemand mit…..“

Faulheit und die Folgen…

Ging es Ihnen auch schon so? Sie gingen in den Garten und kamen halbtot raus? Nein diesmal habe ich mir nicht ins Bein bis auf den Knochen geschnitten, ich bin ja seitdem mit scharfen Messern vorsichtig. Nein, ich wurde in meinem Garten von einem Ungeheuer namens Insekt hinterhältig angefallen und angebissen. Statt nun die Wunde auszuquetschen und zu desinfizieren oder zumindest mit Seife auszuwaschen, war ich leider zu faul.
Ich dachte:“ Och so ein kleiner Biss kann man doch nicht Ernst nehmen.“ Das bittere Ende kam: Blutvergiftung und Krankenhaus. Wäre ich tugendhafter sprich fleißiger gewesen, wäre ich nach oben gerannt und hätte mich versorgt und wäre sicherlich gesund geblieben. Ich kam aber vorzeitig wieder raus. Der Arzt und die Krankenschwester waren erstaunt über die sehr schnelle Genesung. Dies war natürlich kein Zufall. Meine lieben frommen Gebetskameraden haben natürlich alle für mich gebetet und diese gebündelte Gebetskraft ist mir zugeflossen. Glücklich, wer einen Beter hat…. 🙂

Katholikentag 2014….

findet bei Bischof Müller in Regensburg statt. Toll, endlich kann auch ich wieder an meine Jugend anknüpfen und an einem Kathlikentag teilnehmen.
Bischof Müller hat versprochen, er lädt nur katholische Gruppen ein. Dann wird es endlich wieder mal einen Kirchentag geben, bei dem es um den Glauben und der Freude am Glauben geht und der nicht als Aufmarsch- und Protestplattform für katholische Protestanten missbraucht wird. „Kirche von unten“ prophezeit ein Kirchentag ohne Gläubige. Wenn sich die Damen und Herren da mal nicht irren…. Es wird sich die katholische Mitte aufmachen, die schon seit Jahren fehlt. Es wird ein Kirchentag werden, der wieder durch den heiligen Geist durchdrungen sein wird und seiner besonderen Aura…..Also auf nach Regensburg, ich mache rechtzeitig Werbung…. 🙂

In Rom lernt man ..

über den deutschen Tellerrand hinauszusehen.
Dies kann man am besten am liberalen Kardinal Kasper erkennen. Kommt er doch auf eine erstaunliche Erkenntnis :“Deutscher Kurienkardinal: Die Kirche stelle sich in Deutschland bisweilen als eine Art Sozialverein dar, der nicht mehr unterscheidbar sei von vielen anderen gesellschaftlichen Gruppen – Kirchenkrise wegen „mangelnde(r) Anpassung an Jesus Christus“ Siehe kath.net.

Bunte Vielfalt

Jeder Mensch hat von Gott ganz bestimmte Tugenden bzw. Talente mitbekommen. Unser Lebenssinn sollte darin bestehen, uns bis zu unserem Tode noch weitere Tugenden anzueignen, dazu fordert uns das Gleichnis mit den Talenten ausdrücklich auf. Mit diesem Wollen beschreiten wir den Weg zur Heiligung. In dem Maße , wie wir fortschreiten, bringen wir auch unsere Talente in unsere Umgebung ein z. B. in unsere Gemeinde oder allegemein in unsere Alltäglichkeiten. Lebendige Gemeinde heißt nicht, dass wir besonders viele Aktionen planen, die auf das Zusammensein oder auf soziale Projekte beschränkt sind. Lebendige Gemeinde bedeutet in erster Linie eine lebendige Beziehung mit Gott zu leben, denn zuerst schulden wir Gott Lob und Ehre. Zweitens: wenn wir uns nur auf Angebote einer Glaubensrichtung (liberal oder konservativ) fokusieren, kann die Gemeinde an sich nicht profitieren. Man kann sich nur gegenseitig weiterbringen, wenn man auch unterschiedliche Blickwinkel und Argumente zulässt. Wenn wir in einer Gemeinde nur eine Ansammlung von Gläubigen einer Anschauung haben, besteht die Gefahr der Einseitigkeit und Radikalisierung. Wir bekommen einen Tunnelblick, der uns wesentliche Wahrheiten nicht mehr erkennen lässt, wir nicht mehr wirklich offen sind für neue aber auch alte Wahrheiten. Wir sollten auch vermeiden, gerade jetzt , wo sich viele in einem einzigen Pfarrgemeinderat unterschiedlicher Pfarreien wiederfinden, Talente des anderen zu diffamieren. Wir brauchen in allem eine Vielfalt, so ist es gut, wenn es Gläubige gibt, die Aktionen vorbereiten, die vornehmlich sich um Organisation und Geselligkeit kümmern, aber genauso notwendig sind Gläubige ,die das Talent zu ausdauerndem Gebet bekommen haben und so für den Erfolg einer Aktion beten können. Wenn wir in einer Pfarrei nur das Eine vorfinden, wäre dies ein großer Mangel. So gehören das hl. Messopfer und ein breites Gebetsangebot , ebenso in unseren Angebotskatalog, wie auch gesellige Aktionen oder Glaubensgespräche. Damit wir Menschen für den Heilsweg zum ewigen Leben gewinnen , müssen wir allen eine Heimat bieten können durch unser Angebot. Natürlich müssen wir uns sozial betätigen, aber in dem Moment , wo wir Menschen für Jesus durch den Glauben gewinnen, ist dies ein größerer Multiplikator für das Engagement im sozialen Bereich. Menschen können wir durch unser Zeugnis gewinnen, durch ein authentisches Leben, das zuerst einmal in der Gottesliebe und daraus resultierend, in der Nächstenliebe begründet ist. Letztlich aber ist nur eines wirklich wichtig – nämlich, ob jemand in die Herrlichkeit Gottes gelangt. Denn was nützen alle Herrlichkeiten der Erde, wenn man für die Ewigkeit verloren wäre…….?

Neue Kirche für die Petrus-Bruderschaft

Ich bin sehr glücklich mitteilen zu können, dass die ehemalige Jesuiten-Kirche (Canisianum), die in Saarlouis zum Verkauf stand, jetzt von der Petrus-Bruderschaft erworben werden konnte. Alle waren sehr glücklich, es gab nur positive Reaktionen und Rückmeldungen. Allerdings wurde die Kirche schon profaniert. Daher sind Spenden notwendig, um wieder einen Hoch- und Opferaltar zu erwerben. Falls Sie Spenden möchten:
Pristerbruderschaft St. Petrus e. V. Konto-Nr: 143 211 0008 BLZ: 591 902 00 Stichwort: Spende Apostolat Saarland
http://www.youtube.com/watch?v=YEAEazqVLjw